Viele Coaches und Berater probieren KI aus und sind enttäuscht: Die Texte klingen generisch, austauschbar und ohne eigene Stimme. Das Problem liegt selten bei der KI, sondern oft an der Art, wie sie gefüttert wird. Wenn du KI nur bittest, ‚einen Blogbeitrag über Zeitmanagement zu schreiben‘, bekommst du genau das: einen generischen Blogbeitrag.
Der Schlüssel liegt im Detail und im Kontext. Deine KI ist wie ein Junior-Mitarbeiter – sie braucht präzise Anweisungen, Beispiele und deine Persönlichkeit, um wirklich zu liefern. Stell dir vor, du gibst einem menschlichen Texter nur die Überschrift. Das Ergebnis wäre ähnlich blass.
Hier sind drei Schritte, um deine KI zu personalisieren:
- Füttere sie mit deiner Stimme: Gib der KI drei bis fünf Beispiele deiner eigenen Texte – E-Mails, Social-Media-Posts, Blogbeiträge. Sag ihr: ‚Schreibe im Stil dieser Texte.‘ Sie lernt daraus deinen Ton, deinen Wortschatz und deine Satzstruktur.
- Definiere deine Zielgruppe messerscharf: Wer liest das? Welche Probleme haben sie? Welche Sprache sprechen sie? Statt ‚meine Kunden‘, sag ‚allein arbeitende Coaches im DACH-Raum, die genervt sind von Technik und Marketing-Hype‘. Je spezifischer, desto besser.
- Gib ihr eine Rolle und ein Ziel: Anstatt ’schreibe eine E-Mail‘, sage ‚Du bist ein erfahrener Mentor für Solo-Selbstständige. Schreibe eine informative E-Mail an meine Interessenten, die ihnen zeigt, wie sie mit KI 2 Stunden pro Woche sparen können. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen und zu einem kostenlosen Erstgespräch einzuladen.‘
Mit diesen Ansätzen verwandelst du deine KI von einem Text-Generator in einen echten Co-Piloten, der deine Stimme und deine Expertise widerspiegelt. Du sparst Zeit und stärkst gleichzeitig deine Marke.


