Stell dir vor, du gehst ins nächste Erstgespräch, kennst die Probleme deines Gegenübers schon grob und hast sogar erste Ansatzpunkte parat. Klingt nach viel Vorbereitungszeit? Nicht, wenn du KI richtig einsetzt.
Viele Coaches und Berater scheuen sich, KI für solch sensible Bereiche zu nutzen. Dabei geht es nicht darum, die menschliche Komponente zu ersetzen, sondern effizienter zu werden. Hier ein einfacher Workflow:
- Kundeninformationen erfassen: Sobald du erste Infos vom potenziellen Kunden hast (Website, LinkedIn-Profil, kurze E-Mail-Anfrage), kopiere sie.
- KI-Prompt formulieren: Gib diese Infos in ein KI-Tool deiner Wahl (z.B. ChatGPT, Claude) ein und frage gezielt: „Analysiere dieses Profil/diese Anfrage. Welche typischen Herausforderungen könnten diese Person/dieses Unternehmen haben? Nenne mir 3-5 konkrete Pain Points und erste unkonventionelle Lösungsansätze.“
- Ergebnisse sichten und verfeinern: Die KI liefert dir in Sekunden eine Liste. Lies sie durch. Filter die irrelevanten Punkte und behalte die, die wirklich resonieren könnten. Hier kommt dein Expertenwissen ins Spiel.
- Gesprächsvorbereitung: Nutze diese Punkte als Leitfaden für deine Fragen. Du zeigst damit, dass du dich ernsthaft mit der Person auseinandergesetzt hast – ohne Stunden investiert zu haben. Es geht darum, Hypothesen zu bilden, die du im Gespräch überprüfst, nicht um fertige Diagnosen.
Das Ziel ist nicht, das Gespräch zu automatisieren, sondern dir einen Vorsprung zu verschaffen. Du bist schneller im Thema, stellst relevantere Fragen und baust sofort mehr Vertrauen auf. Deine Expertise bleibt entscheidend, aber die KI ist dein effizienter Recherche-Assistent. #EchtJetztKI


