Stell dir vor, du könntest 80% deiner Routine-Aufgaben mit einer einzigen, klugen Frage an KI abgeben. Für Coaches und Berater klingt das oft nach Zukunftsmusik. Ist es aber nicht. Es ist eine Frage der richtigen Strategie.
Die wenigsten wissen, dass der Schlüssel nicht in komplexen Prompts liegt, sondern in der präzisen Definition des Problems. Bevor du KI überhaupt öffnest, frage dich: ‚Was ist die EINZIGE Aufgabe, die ich am häufigsten wiederhole, die wenig Kreativität erfordert, aber viel Zeit frisst?‘
Für viele ist das die Erstellung von Social-Media-Posts, das Brainstorming für Blogartikel oder die Vorbereitung von Workshop-Agenden. Nehmen wir mal Social-Media-Posts: Statt jeden Post einzeln zu tippen, definiere eine feste Struktur.
Schritt 1: Dein Format. Überlege dir, wie ein typischer Post aussieht. Beispiel: Einleitung (Problem), Lösung (Kurz-Tipp), Handlungsaufforderung (Frage).
Schritt 2: Die Kernbotschaft. Was willst du im Kern vermitteln? ‚Mehr Selbstvertrauen durch klare Ziele.‘
Schritt 3: KI-Vorlage erstellen. Formuliere eine Anweisung, die KI dein Format beibringt und deine Kernbotschaft integriert. Etwa so: „Erstelle 5 Instagram-Posts zum Thema ‚Selbstvertrauen durch klare Ziele‘. Jeder Post soll ein Problem nennen, einen kurzen Tipp geben und mit einer Frage an die Community enden. Nutze einen humorvollen Ton. Längenbegrenzung: 100 Wörter pro Post.“
Das Ergebnis: Du erhältst in Sekunden Entwürfe, die du nur noch leicht anpassen musst. Statt Stunden sitzt du Minuten dran. Diese Methode lässt sich auf Newsletter, Präsentationskonzepte oder sogar erste Entwürfe für Kundenbriefings übertragen. Es geht nicht darum, alles der KI zu überlassen, sondern die wiederkehrenden, zeitraubenden Schritte zu identifizieren und zu automatisieren. Deine wertvolle Zeit kannst du dann wirklich für deine Kunden und die Entwicklung deines Geschäfts nutzen. Das ist #EchtJetztKI.


