Viele Coaches und Berater hören das Wort KI und denken sofort an komplexe Tools, die sie nicht bedienen können. Dabei geht es am Anfang gar nicht um die Technik, sondern um das Prinzip. Bevor du etwas an eine KI delegierst, musst du den Prozess selbst verstanden und idealerweise schon manuell durchgeführt haben.
Stell dir vor, du möchtest deine Content-Erstellung automatisieren. Wenn du selbst noch nie einen Blogartikel geschrieben hast oder dir nicht sicher bist, wie ein guter Post strukturiert sein muss, kann dir auch die beste KI nicht helfen. Sie braucht deine klare Anleitung, deine Expertise als Grundlage.
Der erste Schritt ist also immer: Analysiere deine aktuellen Routinen. Welche Schritte wiederholen sich? Wo verbringst du unnötig viel Zeit? Ist es die Recherche für dein nächstes Coaching-Thema? Das Schreiben von E-Mails an Interessenten? Oder das Erstellen von Social-Media-Posts?
Nimm dir eine dieser Routinen vor und dokumentiere jeden einzelnen Schritt. Mach sie dir bewusst. Erst wenn du genau weißt, wie dieser Prozess manuell funktioniert – und wie er optimal ablaufen sollte – kannst du die richtigen Anweisungen für eine KI formulieren. Dann wird die KI zu deinem Super-Assistenten, der genau das tut, was du ihm sagst, anstatt nur vage Anweisungen zu interpretieren.
Das spart nicht nur Zeit, sondern stellt auch sicher, dass die Qualität deiner Arbeit erhalten bleibt. Du gibst die Routine ab, behältst aber die Kontrolle über das Ergebnis. So wird KI nicht zur Blackbox, sondern zu einem verlässlichen Werkzeug in deinem Geschäftsalltag. Fang klein an, versteh den Prozess, und dann lass die KI die Arbeit machen.


