Die meisten nutzen KI wie eine Suchmaschine. Das ist, als würdest du einen Formel-1-Wagen für den Einkauf benutzen. Für Coaches und Berater steckt das wahre Potenzial in sogenannten ‚Rollen-Prompts‘. Stell dir vor, du sprichst nicht mit einem leeren Textfeld, sondern mit einem erfahrenen Kollegen, einem Marketingexperten oder sogar einem potenziellen Kunden.
Schritt 1: Rolle zuweisen. Beginne deinen Prompt immer mit einer klaren Rollendefinition. Beispiel: ‚Du bist ein erfahrener Karriere-Coach für Führungskräfte.‘ Oder: ‚Du bist ein skeptischer, aber offener Soloselbstständiger, der sich für neue KI-Tools interessiert.‘ Je präziser die Rolle, desto relevanter die Antwort.
Schritt 2: Kontext geben. Erkläre die Situation. ‚Ich habe einen Kunden, der mit Prokrastination kämpft. Welche drei Fragen würdest du ihm stellen, um das Problem zu ergründen?‘ Oder: ‚Ich plane einen Workshop zum Thema Zeitmanagement mit KI. Welche Einwände könnten meine Teilnehmer haben?‘
Schritt 3: Ziel definieren. Was möchtest du erreichen? ‚Gib mir drei praxistaugliche Übungen.‘ Oder: ‚Formuliere eine E-Mail, die diese Einwände entkräftet.‘
Schritt 4: Beispiel-Prompt für dich: ‚Du bist ein erfahrener Unternehmensberater, spezialisiert auf die Digitalisierung von KMU. Ein Coach fragt dich, wie er KI nutzen kann, um seine Akquise zu optimieren. Welche drei konkreten, niedrigschwelligen Schritte würdest du ihm empfehlen, die er diese Woche noch umsetzen kann?‘
Mit Rollen-Prompts verwandelst du deine KI von einem Textgenerator zu einem wertvollen Sparringspartner. Probier es aus und spüre den Unterschied. Die Qualität deiner Ergebnisse steigt exponentiell, wenn du der KI eine klare Identität gibst.


